Cover Mach dein Leben bunt

Seelennahrung pur!

Was macht unser Leben bunt? Wie bringen wir unser Herz zum Leuchten? Wie können wir lernen, uns selbst zu lieben und so anzunehmen, wie wir sind? Die berührenden Geschichten von Kerstin Werner schenken wertvolle Impulse zur individuellen Beantwortung dieser Fragen. In vielen der inspirierenden und unterhaltsam erzählten Geschichten entdecken wir uns selbst und erkennen: Auch wenn das Leben vielleicht manchmal trüb und hoffnungslos erscheint, es ist viel bunter als wir denken, und es gibt immer eine Lösung. Manchmal reicht dafür schon ein anderer Blickwinkel …



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Leseprobe

Einführung

Die Marmeladengeschichte

Eine wahre Geschichte.

Sabine war fünf Jahre alt. Sie saß mit ihren Eltern am Tisch, es gab Abendbrot. »Mama, darf ich heute ein Marmeladenbrot essen?«, fragte Sabine mit erwartungsvollen Augen. »Nein, abends gibt es nichts Süßes, das weißt du doch!« Ja, Süßes war vor dem Schlafengehen tabu. Keiner wusste wieso, es war halt schon immer so. Da war Sabines Mutter auch ganz streng. Und so aß Sabine, wie jeden Abend, Wurst und Käse auf ihrem Brot.

Fünfunddreißig Jahre später. Sabine war vierzig Jahre alt. Sie saß mit ihren Kindern am Tisch, es gab Abendbrot. »Mama, darf ich heute ein Marmeladenbrot essen?«, fragte Nina, die jüngste Tochter, mit erwartungsvollen Augen. »Nein, mein Kind, abends gibt es nichts Süßes, das weißt du doch!« Ja, Süßes war vor dem Schlafengehen tabu. Keiner wusste wieso, es war halt schon immer so. Da war Sabine auch ganz streng. Aber Nina gab sich nicht zufrieden. »Wer sagt eigentlich, dass es abends nichts Süßes geben darf? Bei meiner Freundin Beate ist das nämlich anders. Da dürfen wir Kakao trinken und sogar Nutella aufs Brot schmieren.«

Die Mutter war irritiert. Um ihre Tochter fürs Erste zufriedenzustellen, sagte sie schnippisch: »Ich sage das, und darüber wird auch nun nicht diskutiert!« Aber die Frage arbeitete in Sabine. Ja, wer sagte denn eigentlich, dass abends nichts Süßes gegessen werden darf? Sie ging mit dieser Frage ins Bett und wachte morgens damit auf. Ihre Gedanken kreisten nur noch darum. Ihr fiel noch viel mehr ein, was sie tat, weil es immer so getan wurde. Ohne zu hinterfragen. Ihr Leben war völlig durchgeplant. Es gab keine großartigen Veränderungen. Ihre Termine standen Woche für Woche fest.

Ihre Tochter hatte zwar nur diese eine Frage gestellt, aber die gab Sabine heftig zu denken. Ihr wurde plötzlich bewusst, dass ihr Leben absolut durchorganisiert war. Teils selbst gewollt, aber teilweise auch starr und unflexibel von irgendwelchen inneren Stimmen derart geprägt, dass es sie förmlich zerriss. Das meiste davon lief völlig unbewusst ab. Jetzt bekam sie eine Ahnung davon, warum sie eine chronische Unzufriedenheit spürte, die sie jedoch nie in Worte fassen konnte. Sie fühlte sich oft leer und ausgelaugt ohne für sie ersichtliche Gründe. Sie folgte Stimmen, die gar nicht ihre eigenen waren. Und das Abendessen war nur ein kleines Beispiel von vielen. Wie gern hätte sie selbst auch mal abends etwas Süßes auf dem Brot gegessen, aber irgendwas war da, was es ihr verbot. Und was genau dieses »irgendwas« war, das wollte sie nun herausfinden. Sie erinnerte sich an ihre Kindheit. Ihre Mutter hatte immer zu ihr gesagt: »Vor dem Schlafengehen gibt es nichts Süßes!«, und genau das war es, was Sabine ständig hörte. Innerlich. Unbewusst. Und selbst ihre Mutter hatte es wahrscheinlich von ihrer Mutter so übernommen.

So wie viele Verhaltensmuster war auch dieses ungefragt integriert und weitergereicht worden. Aber nun war es im Bewusstsein. Sabine war klar, dass auch ihre Tochter das Verhaltensmuster weiterleben würde, wenn sie es jetzt nicht unterbrach. Und so traf sie eine Entscheidung. Eine Woche später. Alle saßen am Abendtisch. Sabine hatte das noch geschlossene Marmeladenglas provokant mitten auf den Tisch gestellt. Es bemerkte niemand, bis Sabine es in die Hand nahm. Sie öffnete es, strich sich fett Marmelade aufs Brot und alle guckten sie entgeistert an. »MAMA!!!«, sagte Nina ganz entsetzt. Aber Sabine guckte nur grinsend in die Runde. »Was glaubt ihr, wieso ich das jetzt mache?«, fragte sie. »Weil du Lust auf ein Marmeladenbrot hast?«, grinste Nina mit. »Ja, genau«, antwortete die Mutter und dachte: Kinder sind ein Geschenk des Himmels und der beste Spiegel überhaupt. Danke!


Leserstimmen

»Die Geschichten von Frau Werner sind mitten aus dem Leben gegriffen, wunderbar geschrieben, verleiten zum Schmunzeln und haben dennoch Tiefgang. Sie verlangen dringend nach Nachschub. Wer einmal mit ihren Geschichten angefangen hat, ist und bleibt süchtig danach. Es sollte also gewarnt werden. VORSICHT: Suchtpotential!«

Jutta Lutzmann


»Die Autorin schreibt authentisch und mit sehr viel Herzblut. Mich haben die Geschichten mit ihren wichtigen Botschaften sehr bewegt. Ein wunderbares Buch zum Selberlesen oder auch zum Verschenken!«

Claudia Wulbrandt


»Die wundervollen Kurzgeschichten von Kerstin Werner sind immer wieder anders, aber alle haben eines gemeinsam: Sie treffen mitten ins Herz.«

Melanie Pfaffeneder

»Kerstin Werner nennt sich selbst die Herzöffnerin. Dies kann man in jeder Zeile ihrer Bücher fühlen, es trifft einen tief ins Herz und regt zum Nachdenken an. Die Geschichten sind sehr ergreifend und sprechen die Seele an. Man möchte sie so schnell nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichten können zu einem Perspektivwechsel anregen und in schwierigen Zeiten aufmuntern.«

Melanie Jungen


»Viele ihrer Geschichten passen auf mich und mein Leben, als wären sie für mich geschrieben. Sie sind vielseitig, lebensnah, authentisch und herzergreifend und regen sowohl zum Nachdenken als auch zum Schmunzeln an. Sie schaffen es immer wieder, in mir einen Stein ins Rollen zu bringen und die Tränen zum Fließen. Kerstin Werners Bücher haben mir dabei geholfen, mich endlich so zu akzeptieren wie ich bin und mich anzunehmen mit all meinen Stärken und Schwächen.«

Melanie Führt

Gewinnspiel

Gewinnspiel zum Buch

Zum Erscheinen von Kerstin Werners Buch »Mach dein Leben bunt« verlosen wir als Hauptgewinn ein buntes Herzöffnerpaket, das ein Buch, ein Kartenset, einen Kugelschreiber mit Leuchtherz, ein Schlüsselband und ein Lesezeichen beinhaltet. Der 2. und 3. Platz erhält jeweils ein Buch mit Lesezeichen und ein Geschenkbüchlein.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, beantworten Sie einfach die folgende Gewinnspielfrage:

Was gibt es in der Marmeladengeschichte abends nie zu essen?

Zum Teilnahmeformular

Einsendeschluss: 30.09.2016.
Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück!


Drei Fragen an Kerstin Werner


Kerstin Werner

© privat



Kerstin Werner, geboren 1973, ist zertifizierter NLP-Coach, Fotografin und Autorin mehrerer Bücher, die sie bisher selbst publizierte und die innerhalb kurzer Zeit zu echten Bestsellern der spirituellen Lebenshilfe wurden. Ihre berührenden Geschichten finden den direkten Weg in die Herzen ihrer Leserinnen und Leser und vermitteln wertvolle Impulse für Selbsterkenntnis und bewusste Lebensgestaltung. Die Autorin lebt in der Eifel.

Weitere Infos: www.kerstin-werner.de

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